Ein fester Bestandteil des HORSTKEMPER-Portfolios sind Fließ- und Taktmontagelinien.
Fließ- und Taktmontagelinie
Bei der Fließfertigung oder Taktmontage wird die Herstellung von Produkten in aufeinanderfolgende Arbeitsprozesse und Arbeitsschritte unterteilt, Maschinen und Werkzeuge werden entsprechend angeordnet. Bekanntes Beispiel sind Montagebänder im Automobilbau.
Dieses System lässt sich in vielen Branchen, insbesondere bei Serienherstellern, einsetzen, um die Effizienz der Montage zu steigern. HORSTKEMPER liefert nicht nur die passenden Schienensysteme, sondern berät, plant, konstruiert und baut auch die gesamte Peripherie für LEAN-Manufacturing, von Fahrwagen über Antriebssysteme bis zu Steuerungsständen.
Transportwagen in vielfältigen Ausführungen, abgestimmt auf Kundenbedürfnisse und die jeweilige Applikation, sind ein Kernelement unserer Materialflusssysteme. Sie variieren in Größe, Tragkraft und Ausstattung – von einfachen manuellen Rollwagen über batteriebetriebene Fahrwagen bis zu FTS-Fahrzeugen mit induktiver Stromversorgung.
Für die Umstellung der Serienmaschinenfertigung von Standplatz- auf Fließmontage ist eine präzise Taktung aller Montagestationen entscheidend.
Wir liefern sowohl integrierte Antriebe auf den Plattformen als auch zentrale Taktantriebe, die alle Montageplattformen gleichzeitig bewegen. Auf dem Schienensystem stehende Rollwagen lassen sich so effizient vorhalten und synchronisieren.
Fließmontagelinien von bis zu 100 m Länge und einem Gesamtgewicht von bis zu 600 t können problemlos vorgetaktet werden. Der Rückhub des Taktantriebs erfolgt in der Nebenzeit, während die Montage weiterläuft, wodurch die effektive Taktzeit minimiert wird. Gleichzeitig bleiben alle Montageplattformen passive Maschinen, sodass keine aufwendige Peripherieversorgung nötig ist.
Am Ende einer Taktmontagelinie ist häufig ein Fahrtrichtungswechsel erforderlich. HORSTKEMPER realisiert dies über Kreuzungselemente passend zum Schienensystem und Fahrwagen mit Kreuzfahrwerk. Der Richtungswechsel kann direkt im Fahrwagen durch ein zweites, im 90°-Winkel angeordnetes Fahrwerk erfolgen.
Alternativ lassen sich Drehstationen einsetzen, die bodeneben im Fundament integriert sind und problemlos von üblichen Flurförderfahrzeugen passiert werden können, ohne den Materialfluss zu behindern.

